Was wünscht du dir zum Geburtstag?

Ich habe gerade einen Anruf von jemandem bekommen, der mir sehr am Herzen liegt. Natürlich freue ich mich immer sehr, mit ihr zu sprechen und es macht mir immer Spaß, ihren Abenteuern zuzuhören. Die fragliche Dame ist eine sehr unternehmungslustige Dame über 70. Eine Frau von Welt, die ihr Leben lang viel gereist ist, immer abenteuerlustig und trotz erheblicher gesundheitlicher Rückschläge immer wieder gesund. Eine schöne Frau zu sehen und eine äußerst intelligente Frau, von der ich viel gelernt habe und immer noch hoffe, zu lernen. Sie und ich sind zum Beispiel beide in der antiken Welt und wenn sie nicht gerade mit dem Fahrrad nach Paris fährt, um auf einem Jahrmarkt zu stöbern, tausche ich mich immer gerne stundenlang mit ihr aus, während ich einen Snack und ein Getränk genieße. Du merkst es schon, ich mag sie sehr.

Deshalb möchte ich, wenn du es erlaubst, mein Herz an dir auslassen. Anlass des Telefongesprächs war nicht nur die Erwähnung ihrer Ankunft. Nein, sie hat mich etwas anderes gefragt, was ich sonst allenfalls eine etwas unangenehme Frage finde, aber mehr auch nicht. Ich wurde gefragt, was ich mir zum Geburtstag wünsche. Naja, ich stehe nicht so auf Geburtstage und in den letzten Jahren schon gar nicht mehr, daher weiß ich nicht, wie ich auf so eine Frage antworten soll. So antwortete ich in aller Aufrichtigkeit nur ein wenig abgedroschen, ihre Ankunft sei mehr als genug. So sehe ich das, denn seit dem ganzen Corona-Idiot habe ich sie vor dem letzten Sommer nur einmal gesehen. Ich selbst bin seit der ganzen Corona-Idiotie isoliert und nutze keine öffentlichen Verkehrsmittel. aus Gründen, die die meisten von euch erkennen werden. Damit war sie natürlich nicht zufrieden und beschloss, sich selbst etwas einfallen zu lassen. Sie kommt nächste Woche und ich freue mich schon sehr darauf.

Was ist dann das Problem, ich höre dich fast denken, nun kommt es. Ich hatte das Telefon noch nicht aufgelegt oder fühlte mich tatsächlich nass. Buchstäblich nass lief eine Träne über mein Gesicht. Ich selbst war darüber ziemlich schockiert, denn ich sollte überhaupt keinen Grund für solche Gefühlszustände haben. Leider tat ich das, denn diese Träne war ein Zeichen meiner Unaufrichtigkeit. Die Träne garantierte alles, was ich mit meiner großen Klappe sagen wollte, aber nicht sagte. Dieser Gefühlsausdruck konfrontierte mich mit meinem eigenen Versagen und ich kann Ihnen sagen, es tut weh. Denn ich weiß sehr gut, wo mein Versagen liegt, denn ich hätte ehrlich sein sollen. Als ich antwortete, hätte ich sagen sollen, dass Geschenke für mich eine große Sache sind, wenn ich weiß, dass ich auf mein Zahnfleisch treten muss. Ich hätte sagen sollen, dass ich es fürchte, sie mit all ihrer Intelligenz und Lebenserfahrung den inkompetenten Wahnsinnigen der Medien hinterherlaufen zu sehen. Dass es in den Gesprächen eigentlich um die Inkompetenz der Politik und deren fragwürdige Motive gehen sollte. Das größte Geschenk von ihr an mich wäre, ihr intellektuelles Gehirn zu wecken! Erwachen Sie aus der auferlegten Angst vor der Hypnose, damit sie all ihr gesammeltes Wissen für Gutes einsetzen kann, die Welt mit ihren schönen Geschichten ein bisschen schöner machen kann, ohne dass sich ein Schaudernebel trübt. Dass sie vor der Massenhysterie sicher wäre und sich auf dem Podest darüber erheben würde, wo ich sie nur zu gerne hinstellte. Und schließlich, dass ich mich nicht so verdammt allein fühlen würde. Das wäre ein Geschenk.....

Danke, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie mich atmen lassen.

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